April 4, 2008
Entlarvt!
Am 10.04.2008 veranstaltet das Bezirksjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Westliches Westfalen in der Mensa der Willy-Brandt-Gesamtschule in Marl von 17 bis 20 Uhr einen interaktiven Parcours im Rahmen der landesweiten Kampagne „Schlauer statt Rechts“.
Rechtsextremismus ist noch immer ein aktuelles Problem in unserer Gesellschaft. Das Bezirksjugendwerk möchte mit seinem Parcours über Erscheinungsformen des modernen Rechtsextremismus informieren. Jenseits des Klischees vom Nazi-Skinhead geht es dabei um Symbole, Musik und Propaganda, die in der rechten Szene verwendet werden. Ziel des Parcours ist es aufzuklären und damit den modernen Rechtsextremismus erkennbar zu machen.
Zu unserer Veranstaltung laden wir alle Interessierten ab 14 Jahren, aber auch Multiplikator/innen, Lehrer/innen und Eltern herzlich ein.
Weitere Informationen zum Veranstalter und zur Kampagne finden sich im Internet unter www.bjw-ww.de und unter www.schlauer-statt-rechts.de. Informationen zur Veranstaltung in Marl auch unter 0231/52093.
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März 11, 2008
Altes Denken im modernen Gewand
Antisemitismus im Rahmen der „Erlebniswelt Rechtsextremismus“
Referent: Dr. Thomas Pfeiffer (Düsseldorf/Bochum)Donnerstag 13. März 2008 19:30 Uhr
Das Gesicht des Rechtsextremismus in Deutschland hat sich verändert. Das Erscheinungsbild und die Aktionsformen der Szene sind häufig keineswegs altbacken oder ewiggestrig – vielmehr spricht ein modernisierter Rechtsextremismus die Symbolsprache des 21. Jahrhunderts: Rockmusik ist zum Instrument der Propaganda geworden, Volksverhetzung taucht nicht selten in modernem Web-Design auf, neue Symbole und Codes schweißen zusammen, Action wird groß geschrieben. Auf diese Weise ist eine „Erlebniswelt Rechtsextremismus“ entstanden, in der Unterhaltung und politische Botschaften verschmelzen.
Der Antisemitismus zählt zu den ideologischen Konstanten in den Veränderungsprozessen des Rechtsextremismus. Juden als Feindbild sind allgegenwärtig: auf CD-Covern, in Liedern rechtsextremistischer Bands, auf Internetseiten, in Zeichen und Chiffren der Szene. So ist das Kürzel ZOG (Zionist Occupied Government) zum internationalen Szene-Code für altbekannte Verschwörungstheorien geworden.
Dr. Thomas Pfeiffer ist Politikwissenschaftler und seit 2002 wissenschaftlicher Referent im Innenministerium NRW (Abt. Verfassungsschutz). Seine Arbeits- und Themenschwerpunkte: Aufklärungsarbeit an Schulen, Rechtsextremismus und (neue) Medien, Neue Rechte, rechtsextremistische Musik.
Kooperationsveranstaltung mit der Volkshochschule Dorsten
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Westfalen
Gebühr: 5 € (für alle)
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November 2, 2007

Am 8. November wird Ruth Eichmann (besser bekannt unter dem Namen “Schwester Johanna”) Interessierten über ihr Leben in und nach NS-Zeit in Deutschland erzählen und mit Ihnen diskutieren.
“Sie wuchs in Recklinghausen und Marl auf und lebt seit der Nachkriegszeit in Dorsten. Sie ist über 80 Jahre alt und eine ungeheuer eindrucksvolle Persönlichkeit”.
Ruht Eichmanns Vater war der erste Bürgermeister Marls nach der Befreiung von der Nazi-Diktatur. Er wurde von der amerikanischen Übergangsregierung eingesetzt.
Mehr zu beiden, siehe: Ulrich Brack/Klaus Mohr (Hg.) Neubeginn und Wiederaufbau von Marl in der Nachkriegszeit 1945 – 1949, Klartextverlag Essen 1994, S. 65 – 68.
18.30 Uhr
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Juli 28, 2007

Vortrag in Marl über Autonome Nationnalisten etc. am 23.05.07 (mit georgt vom AYC!)
Vortrag in Marl über Autonome Nationnalisten etc. am 23.05.07 in der insel!:
Pro Hagenbusch Vortrag mit Saalschutz in der Insel am 23.05.07: Seit am besten um 18.30 Uhr da (kommt besser nicht alleine sicher ist sicher)
Ein Vortrag vom antifaschistischem Bildungsforum Rheinland:
Die neonazistischen „Freien Kameradschaften“ und „Autonomen Nationalisten“
Das Bild des Neonazismus hat sich verändert, die Kleinstparteien der frühen 90er Jahre gibt es nicht mehr. Die NPD ist wieder erstarkt und sogar in zwei Länderparlamenten und in über 100 Lokalparlamenten – auch in NRW – vertreten. Neonazistische Basisgruppen, so genannte Freie Kameradschaften, bundesweit vernetzt, schaffen es, ihre `Mitglieder’ viel stärker zu binden als die bisherigen Parteien und arbeiten zum Teil eng mit der NPD zusammen.
Mittels Musik mit rassistischen, zu Mord und Totschlag aufrufenden Texten werden Jugendliche zudem gezielter angesprochen und an das Netzwerk des Neonazismus herangeführt.
Jugendliche verschiedener Jugendkulturen identifizieren sich heute als Neonazis und Neonazis haben Einzug in verschiedene Jugendkulturen gefunden. Damit einhergehend hat ein stilistischer und ästhetischer Wandel stattgefunden, der bis zur Übernahme und Abwandlung linker Symboliken und der Orientierung eines Teils der neonazistischen Szene an einem „autonomen“ Lifestyle reicht. Unter dem Label „Autonome Nationalisten“ wird beispielsweise versucht, sich einen sozialrevolutionären Habitus zu verschaffen, sich in die Tradition einer radikalen Systemopposition zu stellen und den politischen Gegner zu provozieren. Insbesondere im Ruhrgebiet erfreut sich dieser Style immer größerer Beliebtheit.
Der multimediale Vortrag des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland beschreibt die Entwicklung, Strategien und Strukturen des Neonazismus und beleuchtet hierbei insbesondere die „Freien Kameradschaften“ und deren aktuellste `Spielart’, die „Autonomen Nationalisten“.
(Diese Veranstaltung wird u.a getagen von: GEW, verschiedene SVen der Marler Schulen, Erster Weltladen Marl, Friedensinizative Marl, evangelisches Sozialseminar, dem Alternative Youth Club Marl …)
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Juli 28, 2007

Rolf Abrahamsohn (Marl) spricht mit Jugendlichen über sein Leben und die Nazi-Diktatur.
Hallo Leute, hier mal eine bildende Veranstaltung:
Donnerstag, 30.November 2006, 19.00 – 21.00 Uhr
in der Fatih-Moschee, Bachackerweg 197, 45772 Marl – Hamm
Rolf Abrahamsohn (Marl) spricht mit Jugendlichen über sein Leben und die Nazi-Diktatur.
Rolf Abrahamsohn ist geboren in Marl (Jahrgang 1925); er ist der letzte jüdische Bürger Marls, der in Marl lebt und der die Nazi – Diktatur und den Holocaust überlebt hat.
Er spricht in der Fatih – Moschee – auf Einladung der islamischen Gemeinde und des
6.Abrahamsfestes Marl.
Er wird an diesem Abend die Jugendlichen ansprechen und mit ihnen diskutieren. Auch Erwachsene sind willkommen.
Die Leitung des Abends liegt bei folgenden Personen:
Elena Bukschin (Marl) von der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen
Hakki Dinckal (Marl) vom Vorstand der Fatih – Moschee, Jugendbeauftragter
Max Malkus (Marl) vom Jugendforum Marl/ VVN Marl / AYC Marl
Wir hoffen auf eine große interessierte Zuhörerschaft und laden dazu herzlich ein.
(Voranmeldung ist möglich aber nicht nötig).
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Juli 28, 2007

Endlich ist der Alternative Youth Club auch im Netz online
ab bald alle infos hier!
euer AYC Team
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