Publikation der Amadeu-Antonio-Stiftung

Februar 22, 2009

Wir möchten an dieser Stelle auf die neue Publikation der Amadeu-Antonio-Stiftung verweisen:

Die Juden sind Schuld -
Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft am Beispiel muslimisch
sozialisierter Milieus. Beispiele, Erfahrungen und Handlungsoptionen
aus der pädagogischen und kommunalen Arbeit

mit einem Grußwort von Cem Özdemier

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/die-juden.pdf [freier Download]


„Bewegung in der Mitte“ – Themenvormittag zum Rechtsextremismus in Deutschland

Februar 18, 2009

[Danke für all die Buchspenden! Habermas und Co. sind bald auch in der Bibliothek]

„Bewegung in der Mitte“ – Themenvormittag zum Rechtsextremismus in Deutschland

27.02.09  WBG Mensa 10h


Das die extreme Rechte rechts ist, antidemokratisch und ausländerfeindlich, ist sicherlich nichts neues. Die Aussage, dass auch in „der Mitte“ solche Stimmen immer lauter werden schockte 2006 die deutsche Öffentlichkeit.  Die Studie „Vom Rand zur Mitte“ sorgte 2006 für Aufsehen als die Friedrich Ebert Stiftung deutlich machte, wie sich extreme Positionen immer mehr in der Mitte der Gesellschaft etablieren.
Zum zweiten Mal veranstaltet der Leistungskurs Sozialwissenschaften der Marler Gesamtschulen zusammen mit dem Alternative Youth Club Marl in Kooperation mit Den Rest des Beitrags lesen »


Stephan Grigat Bücher

Dezember 15, 2008

Howdy,

da wir im Dezember keine Anfragen hatten, dachten wir uns: Lesen wir uns mal ein Buch!

daraus sind zwei geworden die jetzt in der Bibliothek zum Ausleihen zu finden sind:

1.

Stephan Grigat, Simone Dinah Hartmann (Hg.)
Der Iran – Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer
Studienverlag, Innsbruck – Bozen – Wien 2008
292 Seiten, 29,90 Euro
ISBN: 978-3-7065-4599-0
Bestellungen über den Studienverlag

Inhalt

sowie:

Stephan Grigat
Fetisch und Freiheit
Über die Rezeption der Marxschen Fetischkritik, die Emanzipation von Staat und Kapital und die Kritik des Antisemitismus

400 Seiten, 22.00 €
ISBN: 3-924627-89-4
ça ira, Freiburg 2007

Soll Freiheit Wirklichkeit werden, muß man sich über die Schwierigkeiten Rechenschaft ablegen, die aus der von den Herrschaftsimperativen des Staates und den Verwertungsimperativen des Kapitals dominierten Gesellschaft für die Emanzipation resultieren. Es gilt zu erklären, wie aus der Unzufriedenheit mit den Verhältnissen eine mal ressentimenthafte, mal regressive, mal mörderische Partizipation am gesellschaftlichen Unheil im Wege seiner scheinbaren Bekämpfung werden kann. Ersteres verweist auf die Kritik des Fetischismus; zweiteres auf den Antisemitismus.

Inhalt
Rezension von Philipp Lenhard


Falafel Affen

Dezember 15, 2008

Wir freuen euch ein weiteres Sozio-Kulturelles Projekt in Marl vorstellen zu dürfen:

FALAFEL AFFEN- Ein veganes Cafe alle zwei Wochen im HoT Hagenbusch

Den Rest des Beitrags lesen »


Rück- und Ausblick

August 10, 2008

Hier ein kleiner Rückblick was wir im vergangenen (Schul-)Jahr gemacht haben und was wir hoffen nächstes Jahr machen zu können.

1. Schultour:

Unsere Informationstour durch Marler Schulen war sehr erfolgreich. Insgesamt konnten wir 10 Schulklassen zwischen der 8. und 10. Klasse besuchen und mit ihnen das Thema Rechtsextremismus “bearbeiten”. Zwar sind wir für das nächste Schuljahr alle selber im Abi- bzw. Schulstress/Studistress aber für ein oder zwei stündige Workshops haben wir während der Schulzeit immer Zeit. Projekttage müssen sich warscheinlich auf das Wochenende oder schulfreie Tage konzentrieren.

2. Projekttage

Im Rahmen unserer Schultour kam auch die VHS auf uns zu und bat uns in den gesetzlichen “Integrationskursen” jeweils einen Projekttag zum Thema zu veranstalten. 2 Mal durften wir das letztes Jahr machen und wir würden es wieder tun ! . Super geklappt und keine Probleme – jederzeit wieder-

3. Veranstaltungen ausserhalb Marls.

Als “Alternative Youth Club Marl” haben wir dieses Jahr am Festival für junge Politik “Berlin 08″ teilgenommen und dort unseren Workshop “Planspiel Widerstand” organisiert. Leider gab es Missverständnisse mit der Orga und unser Workshop wurde unangekündigt verschoben was natürlich weniger TeilnehmerInnen bedeutete. Letzendlich sind wir aber mit 25 Teilis und nem guten Feedback zufrieden.
Negaitv: Leider konnten die von uns geplanten Projekte in den Niederlanden und Polen nicht stattfinden, wir versuchen es aber nach diesem stressigen Jahr für mitte 2009 hinzubekommen. (Was das genau sein wird wird nicht verraten!)

4. Von uns direkt oder indirekt unterstützte Veranstaltungen

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir zusammen mit der hiesigen VHS Dr. Dietmar Molthagen von der Friedrich Ebert Stiftung an eine Schule bringen konnten wo er einen SchülerInnen gerechten Vortrag präsentierte der super angekommen ist. Auch die Diskussion danach mit Mitgliedern des Jugendamtes (u.a) war so fruchtbar das der SoWi-LK der Schule einen Folgetermin nur für die Diskussion aber ohne Referentne ansetzete. TOP!.

Auch der ZeitzeugInnen Vortrag mit Johanna Eichman war wieder eine gute Zusammenarbeit mit der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft und uns. Wir hatten weit über 100 BesucherInnen und ein Fortsetzung ist auch wieder geplant.

5. Presse

Super Feedback bei jeder Veranstaltung Danke!

6. Unsere Ausstellung

Wurde insgesamt 6 mal Angefragt und kostenlos ausgeliehen in verschiedenen Städten ausgestellt. Wir versuchen gerade eine Liste mit Fotos zusammen zu bekommen.

7. Probleme und Zukunft

Wir werden weiterhin arbeiten auch wenn unsere Kapazitäten sich etwas verknappen werden. Wir wollen neben der Schultour die wir wegen der aktuellen Ereignisse in Marl natürlich fortführen wollen ein weiteres Konzept erarbeiten welches sich auf Probleme der Globalisierung konzentrieren soll. Alternativ diskutieren wir gerade das gleich zum Thema Demokratie und Grundrechte zu erarbeiten. Zielgruppe sollen auch hier wieder SchüllerInnen der höheren Klassen und interessierte Erwachsene sein. Wir wollen diesmal aber geziehlte Veranstaltungen anstatt Schulbesuche machen.
Auch können wir bald von uns behaupten ausgebildete BETZAVTA – DemokratietrainerInnen zu sein. D.h. dass wir warscheinlich ab Ende September Bezawta- Workshops anbieten werden können. Dies soll dann auch in Kooperation mit der VHS geschen. Die eröffnete Bibliothek läuft leider nur schleppend insgesamt wurden 20 Artikel angefragt dafür unmengen an Materialien geordert sowie die Studien der FES uns quasi aus den Händen gerissen.
Unsere finanzielle Situation ist wie immer Mau. Wobei die Spenden die auf den Veranstaltungen gesammelt wurden höher sind als in den Vorjahren. Ausgegeben wurde es ausschließlich für neue Materialien für die Vorträge oder Bibliotheksunterlagen.

Von daher alles Gute

euer AYC Team
(Ps: neue Mailadresse / die alte wird umgeleitet kann also auch benutzt werden)


Berlin 08

Mai 18, 2008

Und der alternative youth club marl mitten drin!

mit unserem “Planspiel Widerstand – Wie mache ich Revolution” am Freitag werden wir zu den ersten Angeboten am Mittag gehören!

Daneben gibt es noch 625 andere Veranstaltungen an diesen 3 Tagen.

KONZERTE! – WORKSHOPS! – PARTY! – ZELTEN! – FILME! – DISKUSSIONEN! – AKTIONEN! -

Alle Infos und Anmeldung (15 Euro) hier:
http://www.du-machst.de/index.php?id=656

Mehr Infos zum Planspiel vom AYC:
www.ayc-marl.de.ms

PS: Die Gruppe aus Marl fährt am Donnerstag wer mit will melden!


Arbeit fair teilen

April 15, 2008

<!– @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } A:link { color: #0000ff } –>

Arbeit fair teilen

Vortrag und Diskussion

mit

Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup

Während der eine Teil der Beschäftigten gezwungen wird, immer länger erwerbstätig und jederzeit verfügbar zu sein, wächst die Zahl der Menschen, die überhaupt keine Erwerbsarbeit haben oder in sog. prekären, unsicheren Verhältnissen arbeiten müssen. Bezahlte Arbeit ist nicht unbegrenzt verfügbar. Jede Stunde längere Arbeitszeit mindert die Chancen der Erwerbslosen auf einen Arbeitsplatz.

Arbeitszeitverlängerung ist auch eine Bedrohung für die Jugend. Die Anzahl der Arbeitsplätze wird geringer, Auszubildende werden nach der Ausbildung meist nicht mehr beschäftigt, die Chancen auf einen Arbeitsplatz werden ungewiss.

Trotz konjunktureller Belebung an den Arbeitsmärkten bleibt es dabei: Ohne Arbeitszeitverkürzung wird es keine Vollbeschäftigung geben. Die Zahl der strukturell Arbeitslosen inklusive der prekär Beschäftigten lässt sich auch durch hohes Wirtschaftswachstum – das aus ökologischer Sicht ohnehin problematisch ist – nicht mehr beseitigen. In ganz Europa müssen die progressiven Kräfte an einem Strang ziehen und für eine neue „kurze Vollzeit“ eintreten.

Zum Vortragenden: Prof. Dr. rer. pol. Heinz-J. Bontrup, Dipl.-Ökonom, Dipl.-Betriebswirt, Jahrgang 1953, lehrt Wirtschaftswissenschaft und Arbeitsökonomie an der Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Wirtschaftsrecht. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, die seit 30 Jahren jährlich ein Gegengutachten zum Sachverständigenrat, den so genannten „Fünf Weisen“, vorlegen, und blickt vor seiner Berufung an die FH auf eine langjährige Industrieerfahrung zurück u.a. als Arbeitsdirektor in der Stahlindustrie.

Dienstag, 22. April ‘08, 19.30 Uhr

im Gemeindehaus der Pauluskirche

entgeltfrei

Veranstalter: die insel (Dr. Ulrich Brack), GEW (Eckart Erb), Ev. Sozialseminar Marl-Hüls (Ulla August/Roland Wanke), Arbeit und Leben (Frank Müller)

die insel – Volkshochschule der Stadt Marl, Bergstr. 230, 45768 Marl, Fon: 02365 99-4299, Fax: 02365 99-4233 inselvhs@stadt.marl.de, www.marl.de/vhs


AYC bei Berlin 08 dabei!

April 10, 2008

Der alternative youth club marl wird vom 13. -15. Juni auf dem Festival für junge Politk du-machst anzutreffen sein und sein Planspiel (linK) anbieten!

Für alle die Überlegen aus Marl oder dem Kreis anzufahen werden wir auch schön zusammen Zelten und neben dem Planspiel eine schöne Zeit da haben mit viel cooler Muisk, chilligen Leuten und ner menge coolem Programm!

Im Auto sind noch 2 Plätze zu vergeben!

see you there!

(Freistellungen von der Schule sollten kein Problem sein ;) )


Entlarvt!

April 4, 2008

Entlarvt!

Am 10.04.2008 veranstaltet das Bezirksjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Westliches Westfalen in der Mensa der Willy-Brandt-Gesamtschule in Marl von 17 bis 20 Uhr einen interaktiven Parcours im Rahmen der landesweiten Kampagne „Schlauer statt Rechts“.

Rechtsextremismus ist noch immer ein aktuelles Problem in unserer Gesellschaft. Das Bezirksjugendwerk möchte mit seinem Parcours über Erscheinungsformen des modernen Rechtsextremismus informieren. Jenseits des Klischees vom Nazi-Skinhead geht es dabei um Symbole, Musik und Propaganda, die in der rechten Szene verwendet werden. Ziel des Parcours ist es aufzuklären und damit den modernen Rechtsextremismus erkennbar zu machen.

Zu unserer Veranstaltung laden wir alle Interessierten ab 14 Jahren, aber auch Multiplikator/innen, Lehrer/innen und Eltern herzlich ein.

Weitere Informationen zum Veranstalter und zur Kampagne finden sich im Internet unter www.bjw-ww.de und unter www.schlauer-statt-rechts.de. Informationen zur Veranstaltung in Marl auch unter 0231/52093.

Den Rest des Beitrags lesen »


Veranstaltung: Altes Denken im modernen Gewand Antisemitismus im Rahmen der „Erlebniswelt Rechtsextremismus“

März 11, 2008

Altes Denken im modernen Gewand
Antisemitismus im Rahmen der „Erlebniswelt Rechtsextremismus“
Referent: Dr. Thomas Pfeiffer (Düsseldorf/Bochum)Donnerstag 13. März 2008 19:30 Uhr

Das Gesicht des Rechtsextremismus in Deutschland hat sich verändert. Das Erscheinungsbild und die Aktionsformen der Szene sind häufig keineswegs altbacken oder ewiggestrig – vielmehr spricht ein modernisierter Rechtsextremismus die Symbolsprache des 21. Jahrhunderts: Rockmusik ist zum Instrument der Propaganda geworden, Volksverhetzung taucht nicht selten in modernem Web-Design auf, neue Symbole und Codes schweißen zusammen, Action wird groß geschrieben. Auf diese Weise ist eine „Erlebniswelt Rechtsextremismus“ entstanden, in der Unterhaltung und politische Botschaften verschmelzen.
Der Antisemitismus zählt zu den ideologischen Konstanten in den Veränderungsprozessen des Rechtsextremismus. Juden als Feindbild sind allgegenwärtig: auf CD-Covern, in Liedern rechtsextremistischer Bands, auf Internetseiten, in Zeichen und Chiffren der Szene. So ist das Kürzel ZOG (Zionist Occupied Government) zum internationalen Szene-Code für altbekannte Verschwörungstheorien geworden.

Dr. Thomas Pfeiffer ist Politikwissenschaftler und seit 2002 wissenschaftlicher Referent im Innenministerium NRW (Abt. Verfassungsschutz). Seine Arbeits- und Themenschwerpunkte: Aufklärungsarbeit an Schulen, Rechtsextremismus und (neue) Medien, Neue Rechte, rechtsextremistische Musik.

Kooperationsveranstaltung mit der Volkshochschule Dorsten

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Westfalen
Gebühr: 5 € (für alle)